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Fachgruppe Bauen und Energie
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Kompaktheit |
Verzicht auf Kühlrippen bei der Formgebung des Baukörpers spart Energie!
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Gleiches Raumvolumen, aber unterschiedlich große Oberflächen der Außenfläche:
Drei geometrische Körper und zwei Reihenhaus-Grundformen als Beispiel.

Der Formfaktor (A/V-Faktor) eines Hauses beschreibt das Verhältnis zwischen der Oberfläche der Außenhülle A und dem (beheizten) Raumvolumen V. Die Außenbauteile bilden die wärmeübertragenden Flächen, diese sollten möglichst klein gehalten werden.
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Empfehlung:
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Vermeidung beheizter An-, Auf- und Vorbauten, sie wirken wie die Kühlrippen eines Motors.
Verzicht auf vorspringende, zurückgesetzte und auskragende Geschoßgrundrisse. Auch alle Formen von Erkern vergrößern nur unnötig die Außenoberfläche.
Eine möglichst kompakte Ausführung des beheizten Baukörpers verringert nicht nur den Energieverbrauch, sie spart auch Baukosten.
Das A/V-Verhältnis sollte für Reihenhäuser nicht über 0,6 und für Einfamilienhäuser nicht über 0,8 liegen.
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